Beiträge

ICPS 2019

SRC auf der ICPS 2019 im Dialog mit Studie­renden der Physik

SRC auf der ICPS 2019 Jobfair

Auf der ICPS 2019 in Köln treffen sich Studie­rende der Physik zum 34. Mal. Die am Dienstag, den 13. August 2019, statt­fin­dende „Jobfair“ bietet dazu den Rahmen.

SRC nutzt die ICPS 2019, um Physikern und Physi­ke­rinnen Einblicke in und den Austausch über die vielfäl­tigen Themen­felder der IT-Sicherheit zu ermög­lichen. Die SRC-Experten erläutern die Heraus­for­de­rungen der Techno­lo­gie­be­gut­achtung an Beispielen, wie mobile Bezahl­me­thoden, künst­liche Intel­ligenz und ähnlichen Themen­ge­bieten. Dazu ist eine ausge­prägter Instinkt für poten­zielle Fehler­quellen in komplexen Umfeldern, die Kompetenz zur Findung von Lösungen und der Wille zu deren Umsetzung erfor­derlich. Vor allem Studie­rende mit physi­ka­li­schem Hinter­grund bringen diese wertvollen Eigen­schaften mit. Wie aus diesen Eigen­schaften eine Karriere entstehen kann, darüber berichtete bereits Dr. Max Hettrich im Interview „Vom Quanten­phy­siker zum Sicher­heits­ana­lysten bei SRC.

Von Studie­renden für Studie­rende

Die ICPS findet in jedem Jahr eine neue Heimat. So haben mehr als 500 Studie­rende und Promo­vie­rende der Physik aus über 50 Nationen nicht nur die Möglichkeit zum fachlichen Austausch; sie lernen auch Kultur und Menta­lität des jewei­ligen Gastge­ber­landes kennen. Die ICPS wird durch die jewei­ligen Studie­ren­den­ver­ei­ni­gungen des gastge­benden Landes ausge­richtet. In diesem Jahr hat das Organi­sa­ti­onsteam aus Mitgliedern der jungen Deutschen Physi­ka­li­schen Gesell­schaft, des Instituts für Theore­tische Physik der Univer­sität zu Köln und der Bonn-Cologne Graduate School of Physics and Astronomy ein Programm vorbe­reitet, das sich über 8 Tage erstreckt.

Matthias Dahlmanns ist Projekt­ko­or­di­nator der ICPS 2019 und gleich­zeitig Werkstudent bei SRC. „Die Organi­sation der ICPS 2019 zu koordi­nieren, ist eine tolle Erfahrung. Die Teilnahme von SRC freut mich persönlich besonders!“ sagt Matthias Dahlmanns. Auch Dr. Benjamin Botermann, Senior Consultant Test & Quali­täts­si­cherung, freut sich auf den Austausch mit den vielen inter­es­sierten Physik­stu­die­renden: „Ich bin sehr gespannt auf die ICPS Jobfair. Als Physiker finde ich mich in der Arbeit bei SRC absolut wieder. Ich freue mich auf den Austausch mit den angehenden Physi­ke­rinnen und Physikern. Im persön­lichen Gespräch spreche ich gern über die vielfäl­tigen Tätig­keits­felder der SRC und stelle mich den zahlreichen und detail­lierten Fragen.“

IT Sicherheit in Krankenhäusern

Wie sicher ist die IT in unseren Kranken­häusern?

Digita­li­sierung stellt Kranken­häuser in puncto IT-Sicherheit vor Heraus­for­de­rungen

Cloud Computing, vernetzte Kommu­ni­kation, virtu­elles Teamwork – Die Digita­li­sierung bietet für das Krankenhaus und andere Gesund­heits­ein­rich­tungen enorme Poten­ziale zur Optimierung. Die Auswir­kungen für die Renta­bi­lität der medizi­ni­schen Einrich­tungen und für die Versorgung der Patienten sind nachhaltig positiv. Wäre da nicht das Thema IT-Sicherheit. Wie gut geschützt sind die Netzwerke im Gesund­heits­wesen? Können sensible Daten bei der Übertragung oder im Zuge von Kolla­bo­ration verloren gehen? Oder schlimmer noch: abgefangen werden? Kann die IT Sicherheit in Kranken­häusern mit dem Tempo der Digita­li­sierung Schritt halten?

Schutz sensibler Patien­ten­in­for­ma­tionen ist geboten

Sinniert man über die sensi­belsten Daten einer Gesell­schaft, dann gehören Patien­ten­in­for­ma­tionen mit Sicherheit dazu. Das Schutz­be­dürfnis ist folglich besonders hoch. Das hat mittler­weile auch der Gesetz­geber erkannt und dazu eine eindeutige Geset­zeslage geschaffen. Spätestens damit wird die IT-Sicherheit im Gesund­heits­wesen zu einem Spielfeld der Haftungs­ri­siken und Schaden­er­satz­an­sprüche. Daher ist IT-Sicherheit in Kranken­häusern oberstes Gebot. Dass absolute Sicherheit kaum zu erzielen ist, mussten einige Kranken­häuser bereits schmerzlich feststellen. Insbe­sondere die Attacke mit der Ransomware „Wannacry“ im Jahr 2017 beein­träch­tigte die Krankenhaus-IT weltweit enorm. Unter­su­chungen mussten verschoben werden, Opera­tionen abgesagt werden und auch der finan­zielle Schaden war immens.

Die elektro­nische Patien­tenakte, Teleme­dizin und sekto­ren­über­grei­fende Infor­ma­ti­ons­lo­gistik machen es überaus anspruchsvoll Daten sicher zu verwalten. IT-Sicherheit ist aber nicht mehr nur eine technische Frage. Sie betrifft auch die Sensi­bi­li­sierung der Mitar­beiter, den verschärften Daten­schutz und die wachsenden Anfor­de­rungen des Gesetz­gebers. Beispiele sind die Medizin­pro­duk­te­ver­ordnung (MDR) und die Prüfungen nach § 8a des BSI-Gesetzes.

SRC Experte Dr. Deniz Ulucay im Fachge­spräch mit dem KU Gesund­heits­ma­nagement Magazin

Im Interview mit Birgit Sander, Redak­teurin des Magazins KU Gesund­heits­ma­nagement, gibt Dr. Deniz Ulucay, SRC-Experte für IT-Sicherheit im Gesund­heits­wesen, detail­lierte Einblicke in poten­zielle Gefähr­dungs­sze­narien und adäquate Abwehr­stra­tegien. Der Titel des Beitrags fragt: „Wie sicher ist die IT in unseren Kranken­häusern?“. Dieser kann hier abgerufen werden.

IT-Sicherheitskongress 2019

IT-Sicher­heits­kon­gress 2019 – Arne Schönbohm begrüßt SRC

Der IT-Sicher­heits­kon­gress 2019 bot SRC wieder die Plattform für Dialoge mit Herstellern, Partnern und Vertretern von Behörden. Das Motto der Veran­staltung : „IT-Sicherheit als Voraus­setzung für eine erfolg­reiche Digita­li­sierung“. Die Themen so vielfältig, wie die Besucher: Künst­liche Intel­ligenz und ihre Anwen­dungs­ge­biete, Common Criteria-Zerti­fi­zie­rungen von Micro-Kernel Betriebs­sys­temen und beruf­liche Perspek­tiven für Natur­wis­sen­schaftler und Infor­ma­tiker bei SRC. Am Stand wurden nahezu alle SRC-Dienst­leis­tungen nachge­fragt, egal ob Penetra­ti­ons­tests, Beratung und Zerti­fi­zierung von Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­ma­na­ge­nemt­sys­temen oder die Unter­stützung von Produkt­her­stellern bei Evalu­ie­rungen nach Common Criteria.

Rege disku­tiert wurde Sandro Amendola Vortrag auf dem IT-Sicher­heits­kon­gress 2019. Der Titel: „Gesetz­lichen Sicher­heits­an­for­de­rungen bei Zahlver­fahren für die Kunden­au­then­ti­fi­zierung mittels mobiler Endgeräte“. Das hohe Tempo der Innovation auf der einen und die sich parallel entwi­ckelnden regula­to­ri­schen Anfor­de­rungen auf der anderen Seite bieten konti­nu­ier­lichen Stoff für Gespräche und Ausblicke auf zukünftige Trends.

Auch der Gastgeber des IT-Sicher­heits­kon­gress 2019, das Bundesamt für Sicherheit in der Infor­ma­ti­ons­technik (BSI) (siehe Foto), machte an unserem Stand halt. Thilo Pannen ist für das Business Development bei SRC verant­wortlich. „Wir bei SRC freuen uns, dass wir das BSI seit vielen Jahren mit einer Bandbreite an Experten unter­stützen zu können“ sagte Thilo Pannen zur Begrüßung. Das ausführ­liche Gespräch mit dem BSI-Präsi­denten Arne Schönbohm berührte alle Punkte der umfang­reichen Koope­ration mit dem BSI. Sei es die Erstellung von Studien, die Unter­stützung bei den vielfäl­tigen BSI-Projekten oder die Arbeit von SRC als vom BSI anerkannte Prüfstelle. In seiner Funktion als Prüfstelle begut­achtet SRC nicht nur nach Common Criteria. Auch die Anfor­de­rungen zu den Techni­schen Domänen „Smart­cards and similar Devices“ und „Hardware Devices with Security Boxes“ werden von SRC erfüllt.
Eine derart umfang­reiche und komplexe Zusam­men­arbeit in einem so dynami­schen Umfeld erfordert die stetige Anpassung der Prozesse. „Wenn wir beim BSI zur weiteren guten Zusam­men­arbeit beitragen können, lassen Sie es mich wissen.“ sagte der BSI-Präsident zum Abschluss seines Besuchs auf dem Stand von SRC.

IT-Sicherheitskongress

SRC leistet Beitrag zum Deutschen IT-Sicher­heits­kon­gress 2019

IT-Sicherheit als Voraus­setzung für eine erfolg­reiche Digita­li­sierung

Unter diesem Motto steht der diesjährige Deutsche IT-Sicher­heits­kon­gress, den das Bundesamt für Sicherheit in der Infor­ma­ti­ons­technik (BSI) alle zwei Jahre ausrichtet. Der Kongress findet vom 21. bis 23. Mai 2019 in der Stadt­halle Bonn – Bad Godesberg statt. Das Ziel des diesjäh­rigen Kongresses ist es, das Thema IT-Sicherheit aus unter­schied­lichen Blick­winkeln zu beleuchten, Lösungs­an­sätze vorzu­stellen und weiter­zu­ent­wi­ckeln.

SRC ist  beim Deutschen IT-Sicher­heits­kon­gress

Als vom BSI anerkannte Prüfstelle für Evalu­ie­rungen nach den Common Criteria (CC) und diversen anderen Techni­schen Richt­linien ist SRC auch 2019 mit einem Stand auf dem Deutschen IT-Sicher­heits­kon­gress vertreten. Damit bieten wir den Experten von Kunden, Partnern und denen des BSI erneut den seit vielen Jahren etablierten Anlauf­punkt auf dem Deutschen IT-Sicher­heits­kon­gress. Dieses Konzept hat sich seit Jahren bewährt. Das stabile persön­liche Netzwerk zwischen den Betei­ligten bietet die optimale Plattform zum Transfer der komplexen techni­schen und regula­to­ri­schen Aspekte.

SRC-Experte Sandro Amendola spricht über Compliance, mobile Zahlver­fahren und Kunden­au­then­ti­fi­zierung

Der Siegeszug mobiler Zahlver­fahren dürfte nicht mehr aufzu­halten sein. Um die Sicherheit dieser Verfahren und die erfor­der­liche Kunden­au­then­ti­fi­zierung hat sich auch der Gesetz­geber intensiv Gedanken gemacht. Über „Gesetz­liche Sicher­heits­an­for­de­rungen bei Zahlver­fahren für die Kunden­au­then­ti­fi­zierung mittels mobiler Endgeräte“ spricht Sandro Amendola am Donnerstag, den 23. Mai 2019 um 11:00 Uhr im großen Saal.

 

Tagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

SRC bei Tagung der Deutschen Physi­ka­li­schen Gesell­schaft

Die Tagung der Deutschen Physi­ka­li­schen Gesell­schaft e.V. (DPG) wurde vom 2. bis zum 5. April 2019 in Regensburg abgehalten. Diese Plattform nutzten verschiedene Unter­nehmen, um den Teilneh­menden ihre Arbeits­ge­biete und Karrie­re­mög­lich­keiten vorzu­stellen.

SRC wurde durch Dr. Benjamin Botermann und Jochen Schumacher vertreten. Die beide gaben den vielen inter­es­sierten Studie­renden aus dem In- und Ausland bereit­willig Auskunft über die vielfäl­tigen Karrie­re­mög­lich­keiten bei SRC. Der Vortrag „Vom Labor zur sicheren Trans­aktion – Vom Physiker zum SRC-Experten“ von Benjamin Botermann ermög­lichte detail­liertere Einblicke in einzelne Themen­felder. Mit gespanntem Interesse folgten die angehenden Physi­ke­rinnen und Physiker den vielfäl­tigen Karrie­re­mög­lich­keiten in der Infor­ma­ti­ons­si­cherheit. Das Interesse der Studie­renden schlug sich dann in den zahlreichen Gesprächen nieder, die nachfolgend am Infostand von SRC geführt wurden.

Tagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft

Bargeld­loser Zahlungs­verkehr ist für viele ein unbekanntes Terrain, obwohl es jeder beinahe täglich nutzt“, stellte Jochen Schumacher fest. Umso mehr an Bedeutung gewinnt die Möglichkeit für Studie­rende, sich im Rahmen der Tagung der Deutschen Physi­ka­li­schen Gesell­schaft über die spannenden Themen­felder einer Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­firma und ihrer komplexen Tätig­keits­ge­biete infor­mieren zu können.

Unsere Themen & Lösungen finden Sie auf unserer Website. Sie inter­es­sieren sich für eine Karriere bei SRC? Hier gelangen Sie zu unseren aktuellen Stellen­an­ge­boten.

International Common Criteria Conference

SRC hält Vortrag zu JTEMS auf der Inter­na­tional Common Criteria Confe­rence in Amsterdam

Vom 30. Oktober bis zum 01. November findet die 17. Inter­na­tional Common Criteria Confe­rence in Amsterdam statt. Die Inter­na­tional Common Criteria Confe­rence wird mit Unter­stützung des Common Criteria Anwen­der­forums (CCUF) präsen­tiert. Die CCUF bietet einen Sprach- und Kommu­ni­ka­ti­ons­kanal zwischen der CC-Community und den Organi­sa­ti­ons­ko­mitees der Common Criteria, den CCRA-Mitglieds­or­ga­ni­sa­tionen (nationale Programme) und den politi­schen Entschei­dungs­trägern.

SRC wird auch in diesem Jahr aktiv an der Konferenz teilnehmen. Im Rahmen eines Vortrags unseres Experten Sven-Martin Hühne mit demTitel “JTEMS – a Payment Scheme Independent Framework for POI Terminal specific Security Evalua­tions based on Common Criteria” wird das JTEMS Framework vorge­stellt und der aktuelle „Stand der Dinge“ erläutert. Der Vortrag behandelt die Vorteile einer auf CC basie­renden und Payment Scheme unabhän­gigen Evalu­ie­rungs- und Zerti­fi­zie­rungs­vor­ge­hens­weise für POI Terminals. Das Framework ist ein gelebtes Beispiel für die aktive Nutzung der CC Methode von inter­es­sierten Parteien aus der Privat­wirt­schaft (Deutsche Kredit­wirt­schaft und UK Finance bzw. Common.SECC). Dabei wird auch auf die Möglichkeit der Einbettung des JTEMS-Framework in aktuellen Diskus­sionen der EU Kommission für ein „European Security Certi­fi­cation Scheme“ einge­gangen.

In der Panel Diskussion „The Why and How of Using CC in Private Schemes“ werden diese Aspekte aus Sicht von Anwendern aus der europäi­schen Kredit­wirt­schaft von Regine Quent­meier im Austausch mit Vertretern anderer Wirtschafts­be­reiche erörtert.

Mitarbeiterinterview

Vom Quanten­phy­siker zum Sicher­heits­ana­lysten bei SRC – Ein Mitar­bei­ter­in­terview

Das nachfol­gende Mitar­bei­ter­in­terview mit Dr. Max Hettrich gewährt einen Blick hinter die Kulissen von SRC. Wir bei SRC haben immer ein offenes Ohr für unsere Mitarbeiter/innen und freuen uns, dass wir Max zu seinem Werdegang und seiner Arbeit bei SRC befragen durften.

Hallo Max, steigen wir doch direkt ein. Welche Ausbildung hast Du?

Ich bin Physiker. Nach meinem Studium habe ich zunächst in der akade­mi­schen Forschung gearbeitet und zwar in der experi­men­tellen Quanten­optik. Da ging es viel um Laser, Vakuum­kammern, und eben Quanten­physik. Aber auch um Compu­ter­si­mu­la­tionen und digitale Messtechnik. Das IT-Thema war also schon immer da, wenn auch nicht an erster Stelle.

Wie bist Du auf SRC und die Stellen­an­zeige aufmerksam geworden und warum hast Du Dich bei SRC beworben?

Auf SRC bin ich über einen damaligen Arbeits­kol­legen aufmerksam geworden, der wiederum einen Mitar­beiter bei SRC kannte. Nachdem ich dann erfahren hatte, dass bei SRC Physiker durchaus gerne gesehen sind, und mich IT-Sicher­heits­themen schon immer inter­es­siert haben, war meine Neugier geweckt.

Wie lange bist Du schon bei SRC?

Ich habe im Juli 2017 bei SRC angefangen, vor einem knappen Jahr also.

Wie verlief Deine Einar­beitung?

Sehr sorgfältig durch­dacht und struk­tu­riert. Die Verant­wort­lichen haben sich wirklich genau überlegt, welche Projekte hierfür Frage kommen. Dabei hatte ich immer genug Freiraum, um heraus­zu­finden, welche Themen mir am meisten liegen.

An welchen Themen arbeitest Du aktuell?

Zum einen beschäftige ich mich viel Compliance-Fragen im IT-Sicher­heits­umfeld, zum anderen mit Reverse Engineering von Software für mobile Geräte, um deren Sicherheit gegen verschiede Angriffs­sze­narien zu bewerten. Das sind zwei durchaus unter­schied­liche Themen­felder, die sich aber hervor­ragend ergänzen.

Was sind Deine wesent­lichen Aufgaben und Tätig­keiten im Arbeits­alltag?

In Compliance-Projekten geht es immer darum, das System eines Kunden zu analy­sieren, und zu bewerten, ob es regula­to­ri­schen Anfor­de­rungen genügt. Da kein System dem anderen gleicht, wird das nie langweilig.

Beim Reverse Engineering ist das Ziel, die Funktion von Software zu verstehen, und evtl. vorhandene verborgene Assets zu extra­hieren, ohne Zugriff auf den Quellcode zu haben. Das erfordert beispiels­weise das Lesen und analy­sieren von nativem Code oder auch das Debuggen und Instru­men­tieren von laufenden Programmen.

Wie sieht Dein typischer Arbeits­alltag aus? Bist Du viel auf Reisen?

Meistens arbeite ich in meinem Büro in der SRC Geschäfts­stelle in Wiesbaden. Ich bin, untypisch für ein Beratungs­un­ter­nehmen, eher wenig auf Reisen, da sich die meisten Arbeiten einfach am besten erledigen lassen, wenn man vor Ort mit den Kollegen in direktem Kontakt steht.

Was gefällt Dir besonders bei SRC?

Besonders positiv finde ich die recht flache Hierarchie, und große Freiheit, was die Auswahl der Betäti­gungs­felder betrifft.

Und wie empfindest Du die Arbeits­at­mo­sphäre bei SRC?

Ich empfinde die Atmosphäre hier als überaus angenehm. Die Tatsache, dass SRC mit ca. 120 Mitar­beitern ein eher kleines Unter­nehmen ist, erlaubt eine recht zwanglose und direkte Kommu­ni­kation unter­ein­ander. Ich glaube, dass viele Konflikte dadurch erst gar nicht entstehen.

Stichwort Work-Life-Balance: Wie lässt sich bei SRC die Arbeit mit Deinem Privat­leben verein­baren?

Das klappt wirklich prima! Unsere Arbeits­zeiten bei SRC sind flexibel, angefallene Überstunden werden immer proto­kol­liert, und können später ausge­glichen werden.

Was müssen Deiner Meinung nach Bewerber mitbringen, um bei SRC erfolg­reich zu sein?

Ich denke, das wichtigste ist ein ausge­prägtes analy­ti­sches Denken, und starke Eigen­in­itiative. Hat man in einem Tätig­keitsfeld der SRC bereits Erfahrung, ist das natürlich umso besser. Mein Eindruck ist aber, dass auch Genera­listen bei der SRC gerne gesehen sind. Man hat dann die Möglichkeit, sich je nach Bedarf das nötige Spezi­al­wissen zu enger umgrenzten Themen anzueignen.

Eine letzte Frage: Was würdest Du poten­zi­ellen Bewerbern raten?

Keine falsche Scheu! Ob einem die Tätig­keits­felder von SRC zusagen, kann man recht gut heraus­finden, wenn man sich ein bisschen auf der Website und unserem Karrie­re­portal umsieht. Falls das der Fall ist: Einfach mal seine Unter­lagen vorbei­schicken!

KRITIS 2018

Kriti­scher Tag 2018 | Wissen und Erfah­rungen im angeregten Austausch

Der Kritische Tag

Am 25. April 2018 fand der erste Kritische Tag im Konfe­renz­zentrum von SRC statt. Damit feierte eine Veran­stal­tungs­reihe ihre Premiere, die eine hochka­rätige Plattform für den Austausch bietet. Diese richtet sich in erster Linie an Vertreter von Unter­nehmen, die eine kritische Infra­struktur (KRITIS) betreiben. Der Kritische Tag dient vor allem dem Aufbau persön­licher Kontakte, sowie dem Austausch von Erfah­rungen und Best-Practices zur IT- und physi­schen Sicherheit kriti­scher Infra­struk­turen.

Der Tages­ablauf

Schon nach Ankunft der ersten Teilnehmer begann ein reger Austausch zu den Themen. Zum Start des Kriti­schen Tages dokumen­tierte der ausge­buchte Saal den Infor­ma­ti­ons­bedarf der Teilnehmer.

Hochka­rätige Sprecher gaben einen Überblick über das Thema KRITIS. Isabel Münch, Fachbe­reichs­lei­terin CK3 und Vertre­terin des Bundesamt für Sicherheit in der Infor­ma­ti­ons­technik (BSI), erläu­terte Vorgehen und Abläufe in der Aufsichts­be­hörde. Randolf Skerka, Bereichs­leiter bei SRC und Verant­wort­licher für das Thema Prüfung nach §8a (3) BSIG, schil­derte die ersten Erfah­rungen aus Perspektive der prüfenden Stelle. Das Klinikum Lünen hat den Nachweis der Prüfung nach §8a (3) BSIG als Erstes erbracht. Ralf Plomann, IT-Leiter des Klinikums Lünen, gab eindrucks­volle Einblicke über die Entwicklung der Kranken­haus­or­ga­ni­sation zur Vorbe­reitung auf die Prüfung. Für die fachliche Abrundung des Vormittags sorgte Prof. Dr. med. Andreas Becker, der verdeut­lichte, dass fundierte Branchen­kom­petenz ein wesent­licher und unver­zicht­barer Grund­stein einer sinnvolle Prüfung ist.

Die Exper­ten­vor­träge vermit­telten den Teilnehmern eine 360°-Sicht auf die weitest­gehend und aus gutem Grund unscharf formu­lierten Anfor­de­rungen der BSI-Prüfungen.

Zum Abschluss des Vormittags schil­derte der bildende Künstler Frank Rogge seine Sicht auf die Fragen der Kriti­ka­lität im Bereich künst­le­ri­schen Schaffens.

Der Nachmittag wurde vollum­fänglich den Inter­es­sens­schwer­punkten der Teilnehmer gewidmet. Unter der Moderation von Jochen Schumacher, Mitor­ga­ni­sator bei SRC, wurde der Ablauf des Nachmit­tages gestaltet.

Die Teilnehmer organi­sierten eigen­ständig die vielfäl­tigen Inhalte für neun Sessions.

Die wichtigsten Ergeb­nisse des Nachmittags

Aus der Session „Zerti­fi­zie­rungs­fin­dings an das BSI übersenden“ wurde deutlich, dass das BSI zum Beispiel keine „klassi­schen“ und bis ins letzte technische Detail ausfor­mu­lierten Findings bzw. Abwei­chungen erwartet. Sinnvoll ist ein grob beschrie­bener Rahmen der Abwei­chungen und die Beschreibung eines Handlungs­weges im Prüfbe­richt. Dennoch muss für jedes Risiko innerhalb einer kriti­schen Infra­struktur eine entspre­chende Maßnahme vorhanden sein. Das hat für das BSI enorme Bedeutung.

Das BSI wünscht sich die enge Koope­ration mit den verschie­denen Kritis-Unter­nehmen. Das Ziel ist, die Sicherheit der IT in Deutschland zu stärken.

In der Session „Awareness für IT-Sicherheit im Unter­nehmen“ stellte Ralf Plomann die Methode und Maßnah­men­um­setzung im Klinikum Lünen vor. Wichtig sei hier der indivi­duelle Ansatz. Jeder Einzelne im Unter­nehmen sei für die IT-Sicherheit verant­wortlich. In der persön­lichen Ansprache müsse jeder Mitar­beiter dort abgeholt werden, wo er gerade stehe. Das gilt nach Plomann besonders, weil fast niemand mehr Richt­linien lesen würde. Deshalb seien kreativere Ansätze zu wählen. Ralf Plomanns Wunsch für die Zukunft: „Awareness für IT-Sicherheit sollte bereits in der Schule ab Sekun­dar­stufe II beginnen.“ Im Verlauf der weiteren Session kristal­li­sierte sich ein klarer Trend zu eLearning-Platt­formen für die Verbes­serung der Awareness heraus.

In einer weiteren Session widmeten sich die Teilnehmer der sicheren und einfachen Eingrenzung des Scopes. In der Diskussion wurde vor allem das Pyramiden-Modell favori­siert. Die als kritisch einge­stufte Dienst­leistung ist der beste Start­punkt zur Definition des Scope. Geht es beispiels­weise um die kritische Infra­struktur Klärwerk, muss zur Definition des Scope heraus­ge­funden und festge­halten werden, welche Systeme das Wasser klären, welche Auswir­kungen ein Ausfall hätte und wie dieser Ausfall durch andere Methoden kompen­siert und somit die kritische Dienst­leistung aufrecht erhalten werden kann.

Mit dieser Methode bewegt man sich syste­ma­tisch zum äußeren Perimeter. Gelangt man zu nicht mehr kriti­schen Systemen, ist die Grenze des Scopes erreicht.

Fazit des ersten „Kriti­schen Tag“ aus Sicht von SRC

Ausdruck der faszi­nie­renden Atmosphäre war die Weiter­führung der bilate­ralen Kommu­ni­kation der Teilnehmer zwischen den einzelnen Sessions. Die Rückmel­dungen belegten, dass die Teilnehmer viele neue Kontakte knüpfen und Erkennt­nisse aus anderen KRITIS-Projekten gewinnen konnten.

Die insgesamt positive Resonanz der Teilnehmer zeigt uns als SRC, dass der Kritische Tag ein sinnvoller Hub für den Austausch von Infor­ma­tionen zu KRITIS-Projekten zwischen den beteilgten Akteuren ist. Unser Dank gilt allen Teilnehmern, die mit Ihrer Offenheit und ihrem Engagement funda­mental zum Gelingen des kriti­schen Tages beitrugen.

Den Kriti­schen Tag betrachten wir als gelun­genes Experiment. Das motiviert uns, in die Vorbe­rei­tungen für eine Neuauflage einzu­steigen.

SmartCard Workshop

SmartCard Workshop am 21. und 22. Februar 2018 in Darmstadt

Fokus des SmartCard Workshops

Der SmartCard Workshop findet am 21. und 22. Februar 2018 in Darmstadt statt. Er zählt zu den bedeu­tendsten Veran­stal­tungen für das Themenfeld Chipkarte in Deutschland. Die Teilnehmer stammen aus allen Bereichen der Industrie, der Wissen­schaft und der Politik. Sie schätzen insbe­sondere die technische Ausrichtung des Workshops und seine weitge­hende Neutra­lität. Der Workshop bietet Teilnehmern und Experten ein Forum, um neue Betriebs­sys­tem­kon­zepte und denkbare neue Features und Anwen­dungen vorzu­stellen, so wie den aktuellen Stand der Entwicklung, der Krypto­grafie, der Infor­ma­ti­ons­si­cherheit und der Normung zu disku­tieren.

SRC Experte erläutert Authen­ti­fi­ka­ti­ons­ver­fahren

In diesem Jahr wird der SRC-Experte Sandro Amendola einen Vortrag zu sicher­heits­re­le­vanten und regula­to­ri­schen Frage­stel­lungen bei der „Regis­trierung von App-basierten Authen­ti­fi­ka­ti­ons­ver­fahren“ halten. Solche Authen­ti­ka­ti­ons­ver­fahren spielen in vielen digitalen Anwen­dungen ein große Rolle und haben insbe­sondere durch die Regulierung des Banken­marktes durch die PSD2 eine große Bedeutung für alle Nutzer von Online Banking Systemen erhalten.

Abend­ver­an­staltung mit Preis­ver­leihung

Ein beson­deres Highlight bildet die Abend­ver­an­staltung. Hier wird in jedem Jahr jeweils ein Experte mit dem SmartCard-Preis für besondere Leistungen geehrt. Der Preis wird von Fraun­hofer SIT gestiftet.

SRC gestaltet SmartCard Workshop aktiv mit

SRC unter­stützt den Workshop als Sponsor und durch aktive Mitarbeit im Programm­beirat.

Bildquelle: Fraun­hofer SIT

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