Zulassungsverfahren verstehen, bevor sie Zeit kosten
Wer ein Produkt durch eine Zulassung oder Zertifizierung führt, merkt oft erst während des Prüfprozesses, wo es hakt. Anforderungen wurden anders interpretiert als vom Prüfer erwartet. Nachweise fehlen oder entsprechen nicht dem, was die prüfende Stelle tatsächlich braucht. Der Scope war zu weit oder zu eng definiert. Rollen und Zuständigkeiten wurden zu spät geklärt. Sicherheitstechnische Prüfungen wurden falsch eingeschätzt. Es gibt viele Stellen, an denen ein Zulassungsprozess ins Stocken gerät, und die meisten davon wären mit einer strukturierten Vorbereitung vermeidbar gewesen.
SRC bietet Herstellern und Betreibern die Möglichkeit, diesen Prozess von Anfang an solider aufzusetzen. Nicht als Beratung, sondern als strukturierte Vorbereitung durch eine Stelle, die täglich mit Prüfverfahren arbeitet und weiß, wie Anforderungen in der Praxis bewertet werden.
Früh wissen, was wirklich zählt
Der Ausgangspunkt ist immer die Frage, welche Zulassung angestrebt wird und was diese konkret erfordert. Darauf aufbauend lässt sich klären, welche Nachweise notwendig sind, wie der Scope der Prüfung bzw. des Prüfobjektes sinnvoll abgegrenzt wird und welche sicherheitstechnischen Tests für welche Anforderungen tatsächlich relevant sind. Diese Einordnung früh zu treffen verhindert, dass am Ende des Projekts Lücken entstehen, die das gesamte Verfahren verzögern.
Ein realistischer Zeit- und Meilensteinplan ist dabei kein Verwaltungsakt, sondern ein echtes Steuerungsinstrument. Er macht sichtbar, wann welche Nachweise bereit sein müssen, wo Abhängigkeiten zwischen Entwicklung und Dokumentation liegen und wie Ressourcen und Rollen sinnvoll verteilt werden.
Weniger Schleifen, kürzere Laufzeiten
In der Praxis hat sich gezeigt, dass eine strukturierte Begleitung typische Reibungsverluste im Zulassungsprozess erheblich reduziert. Missverständnisse über Anforderungen werden früh geklärt, nicht kurz vor der Begutachtung. Nachweise entstehen parallel zur Entwicklung. Der Prüfprozess beginnt mit einer belastbaren Grundlage statt mit offenen Fragen. In einzelnen Projekten hat das zu einer Reduktion der Gesamtlaufzeit von bis zu fünfzig Prozent geführt, insbesondere da, abhängig vom Prüfschema, bei guter Planung mit Teilen der Prüfung entwicklungsbegleitend begonnen werden kann.
SRC übernimmt dabei keine beratende Rolle für die Umsetzung im regulatorischen Sinne; die Prüfkompetenz bleibt klar getrennt. Was entsteht, ist ein gemeinsames Verständnis dafür, was ein Verfahren wirklich erfordert, bevor es teuer wird, es nicht zu wissen.
Was typischerweise Teil der Zulassungsbegleitung ist
- Einordnung der angestrebten Zulassung und der damit verbundenen Anforderungen gegenüber BSI, gematik oder anderen Stellen
- Erstellung eines Zeit- und Meilensteinplans mit Kickoff, Nachweisbereitstellung und Begutachtungszeitraum
- Definition des Prüfscopes
- Planung sicherheitstechnischer Prüfungen inklusive Aufwandsschätzung
- Hinweise zu notwendigen Nachweisdokumenten und ggf. Teststellungen sowie Einbindung unabhängiger Experten, die bei Bedarf auf Seite des Auftraggebers bei der Nachweiserstellung unterstützen
- Optimierung der Ressourcen und Rollenplanung für den Prüf- und Zulassungsprozess
- Regelmäßige Abstimmungstermine während der Projektlaufzeit um Fragen und Problemen möglichst früh adressieren zu können
- Workshops zu spezifischen Themenbereichen (optional)