Associate QSA

Associate QSA – die Ausbildung zum QSA

SRC bietet Mentoring-Programm für zukünftige Sicherheitsgutachter/innen

 

Die QSA-Zulassung – der bisherige, unstruk­tu­rierte Weg zum hochqua­li­fi­zierten Sicher­heits­gut­achter

Um Umgebungen, in denen Daten von Zahlkarten entge­gen­ge­nommen und/oder weiter verar­beitet werden, auf die Einhaltung des Sicher­heits­stan­dards PCI DSS prüfen zu können, ist eine umfang­reiche Erfahrung notwendig. Für die Erfüllung der entspre­chenden Vorbe­din­gungen für die Zulassung als PCI DSS-Gutachter (Qualified Security Assessor, QSA) – umfas­sende Berufs­er­fahrung, PCI DSS-spezi­fische Schulung und Prüfung sowie mindestens zwei weitere Akkre­di­tie­rungen im Bereich Infor­ma­ti­ons­si­cherheit und IT-Auditierung – gab es bisher keinen standar­di­sierten Weg.

Associate QSA – der begleitete Weg zum QSA

Mit dem neuen Associate QSA-Programm des Payment Card Industry Security Standards Council (PCI SSC) ist jetzt ein Weg definiert, über den neue Talente mit einem Grundmaß an Berufs­er­fahrung den Weg zur QSA-Zulassung beschreiten können.

Associate QSA werden dabei durch einen erfah­renen QSA als Mentor begleitet. Die Entwicklung und zuneh­mende Audit-Erfahrung des Associate QSA werden regel­mäßig reflek­tiert und dokumen­tiert. So wird kontrol­liert und sicher­ge­stellt, dass die Mitar­bei­terin oder der Mitar­beiter bis zum Erlangen der QSA-Akkre­di­tierung umfas­sende Erfahrung in allen relevanten Bereichen bekommt.

SRC bildet aus

Das SRC-Team ist dafür bekannt, Prüfstan­dards nicht nur als abzuar­bei­tende Check­listen anzusehen, sondern ihre Anwendung auf komplexe Umgebungen begründet herzu­leiten und den Kunden bei der Umsetzung und Inter­pre­tation möglichst praxisnah zu unter­stützen. Hierfür ist eine umfas­sende Fachkunde und Erfahrung in Kombi­nation mit einem ständigen Austausch mit anderen Experten notwendig.

SRC begrüßt daher die Definition eines schritt­weisen Vorgehens zur Ausbildung und Begleitung von Associate QSA, welches zum Aufbau einer entspre­chenden Quali­fi­kation beiträgt. SRC hat sich somit als Associate QSA-Firma regis­trieren lassen und bereits die erste Mitar­bei­terin als Associate QSA zugelassen. So soll auch in Zukunft die Qualität der Audits in den sich ständig verän­dernden Zahlungs­ver­kehrs-Umgebungen gewähr­leistet werden.

 

Konfomitätsbewertungsstelle

SRC erhält Akkre­di­tierung für Konfor­mi­täts­be­wer­tungs­stelle (KBS) nach ISO 17065

Im vergan­genen Monat hat die Deutsche Akkre­di­tie­rungs­stelle (DAkkS) der SRC Security Research & Consulting GmbH die Akkre­di­tierung für ihre Konfo­mi­täts­be­wer­tungs­stelle (KBS) nach ISO 17065 erteilt.

Diese Akkre­di­tierung gilt für die Konfo­mi­täts­be­wertung von (quali­fi­zierten) Vertrau­ens­diens­te­an­bietern, die Vertrau­ens­dienste gemäß den Anfor­de­rungen der Verordnung (EU) Nr. 910/2014 (eIDAS) quali­fi­zieren lassen möchten.

Die eIDAS-Verordnung enthält verbind­liche europaweit geltende Regelungen in den Bereichen „Elektro­nische Identi­fi­zierung“ und „Elektro­nische Vertrau­ens­dienste“. Mit der Verordnung werden einheit­liche Rahmen­be­din­gungen für die grenz­über­schrei­tende Nutzung elektro­ni­scher Identi­fi­zie­rungs­mittel und Vertrau­ens­dienste geschaffen.

Als EU-Verordnung ist diese unmit­telbar geltendes Recht in allen 28 EU-Mitglied­staaten sowie im Europäi­schen Wirtschaftsraum.

Bürostühle an einem Roundtable in einem Konferenzraum

Chancen & Risiken im Smart Metering

Beitrag von SRC zum Experten Round­table zu der Sicher­heits­per­spektive für Smart Metering

Am 22. August 2018 nahmen Dr. Deniz Ulucay und Dr. Jens Oberender, Senior Consultant bei SRC, am Experten Round­table in Köln teil. Sie wurde ausge­richtet vom eco – Verband der Inter­net­wirt­schaft und beschäf­tigte sich mit dem Thema  „Smart Energie: Nicht ohne mein „Smart Meter?“.

Zusam­men­ge­kommen waren Vertreter von Unter­nehmen, die mit der Umsetzung der Energie-Verordnung betraut sind. Liefe­ranten für Smart Meter Gateways waren ebenso vertreten wie Netzbe­treiber und Startups, etwa aus dem Bereich der Visua­li­sierung. In diesem Zusam­menhang leistete Dr. Oberender einen Impuls­beitrag. Ausgehend von den Erfah­rungen der Prüfstelle bei der Evaluation von Security Modules und Smart Meter Gateways, schildert der Senior Consultant Chancen und Risiken im Smart Metering. Mit einem risiko­ba­sierten Ansatz schil­derte er die voran­ge­gan­genen Aktivi­täten der Standar­di­sierer und zu nutzende Unter­neh­mens­chancen, aber auch deren Risiken.

Der vollständige Beitrag kann hier als PDF herun­ter­ge­laden werden. Für weitere Fragen zu diesem Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Smart Energie

Smart Energie Experte von SRC bei Round­table in Köln

Am Mittwoch, den 22. August 2018, findet in Köln ein Experten-Round­table zum Thema Smart Energie statt. Ausge­richtet vom eco – Verband der Inter­net­wirt­schaft, zeichnen sich die Experten-Round­tables vor allem durch hohe Expertise, multi­dis­zi­plinäre Blick­winkel und hohe Diskus­si­ons­in­ten­sität aus.

Im August steht die Veran­staltung unter dem Motto „Smart Energie: Nicht ohne mein „Smart Meter?“ und vertieft unter anderem das vorher gegangene Round­table zu dem Thema „Smart Home“. Bereits seit vielen Jahren wird über das Smart Metering gesprochen, jedoch scheint die eigent­liche Entwicklung den damaligen Planungen und Prognosen weit hinterher zu hängen. In der am 22.08.2018 statt­fin­denden Exper­ten­runde soll nun über neue Rahmen­be­din­gungen, neue Ansätze und neue Erfolgs­fak­toren disku­tiert werden.

Dr. Jens Oberender ist Senior Consultant bei SRC. Sein Beitrag behandelt das Themen­feldeld „Sicherheit und Perspek­tiven des Smart Meters“. Dabei wird er erörtern, ob Smart Meters und ihre Umgebung als sicher betrachtet werden können. Dr. Jens Oberender greift dazu auf seine langjährige Erfahrung aus den Beratungs­pro­jekten rund um die Zerti­fi­zierung der Smart Meter Gateways zurück.

Cloud Security

SRC baut Kompe­tenzen in Cloud Security aus

Cloud Computing stellt hohe Anfor­de­rungen an die IT-Sicherheit

Cloud Computing ist längst zur Norma­lität geworden, und immer mehr Unter­nehmen lagern Teile ihrer Infra­struk­turen und Services in die Cloud aus, um flexibler agieren zu können.

Die Heraus­for­de­rungen an Sicherheit in der Cloud gehen jedoch über herkömm­liche IT-Sicher­heits-Anfor­de­rungen hinaus. So muss beispiels­weise technisch gewähr­leistet sein, dass nur befugte Personen auf die sensi­tiven Daten zugreifen können. Besondere Sorgfalt muss auf die Absicherung der Cloud-Management-Schnitt­stelle gelegt werden. Die organi­sa­to­risch größte Heraus­for­derung besteht in der Verteilung der Sicher­heits-Verant­wort­lich­keiten auf mehrere Parteien. Genau das muss auch bei der Gestaltung von Verträgen und bei der Erfüllung von Compliance-Vorgaben berück­sichtigt werden.

Fehler­hafte Konfi­gu­ration von Cloud­konten – Milli­arden Daten frei zugänglich im Netz

Wie brisant dieses Thema ist, zeigt auch ein kürzlicher Vorfall. Aufgrund von fehler­haften Konfi­gu­ra­tionen von Amazon Cloud Simple Storage Services (Amazon S3) Speicher­ein­heiten und Webservern landeten etliche vertrau­liche Dokumente frei für jeden zugänglich im Netz. Dazu gehörten u. a. Gehalts­ab­rech­nungen, vertrau­liche Patent­an­mel­dungen und geheime Baupläne für Produkte im Entwick­lungs­prozess. Aus dem Bericht der Sicher­heits­firma „Digital Shadows“ geht hervor, dass ca. 1,5 Milli­arden Daten im Netz gelandet seien. Gerade die vertrau­lichen Daten, wie z.B. interne Berichte, Fotos von Waren­häusern oder Rechen­zentren oder Auflis­tungen von Sicher­heits­lücken in firmen­in­terner Software, können von Angreifern für Hacker­an­griffe auf die Firma oder für Diebstähle missbraucht werden.

SRC-Mitar­beiter erwerben Certi­ficate of Cloud Security Knowledge

SRC begleitet seine Kunden bei diesen Heraus­for­de­rungen mit Kompetenz. Dazu haben mehrere Mitar­beiter das Certi­ficate of Cloud Security Knowledge (CCSK) der Cloud Security Alliance erworben.

Das CCSK ist das erste Zerti­fikat für Cloud-Sicherheit, das der weltweit führende Cloud-Sicher­heits-Anbieter, die Cloud Security Alliance, anbietet. Die Cloud Security Alliance ist eine Non-Profit-Organi­sation und entwi­ckelt – in Koope­ration mit ENISA – den anbie­ter­un­ab­hän­gigen Standard für Cloud Security. Durch den Erwerb des Zerti­fikats erlangten die SRC-Mitar­beiter die notwendige Breite und Tiefe an Wissen, um ganzheit­liche Cloud-Sicher­heits­pro­gramme zum Schutz sensibler Infor­ma­tionen entspre­chend weltweit anerkannter Standards zu imple­men­tieren.

International Common Criteria Conference

SRC hält Vortrag zu JTEMS auf der Inter­na­tional Common Criteria Confe­rence in Amsterdam

Vom 30. Oktober bis zum 01. November findet die 17. Inter­na­tional Common Criteria Confe­rence in Amsterdam statt. Die Inter­na­tional Common Criteria Confe­rence wird mit Unter­stützung des Common Criteria Anwen­der­forums (CCUF) präsen­tiert. Die CCUF bietet einen Sprach- und Kommu­ni­ka­ti­ons­kanal zwischen der CC-Community und den Organi­sa­ti­ons­ko­mitees der Common Criteria, den CCRA-Mitglieds­or­ga­ni­sa­tionen (nationale Programme) und den politi­schen Entschei­dungs­trägern.

SRC wird auch in diesem Jahr aktiv an der Konferenz teilnehmen. Im Rahmen eines Vortrags unseres Experten Sven-Martin Hühne mit demTitel “JTEMS – a Payment Scheme Independent Framework for POI Terminal specific Security Evalua­tions based on Common Criteria” wird das JTEMS Framework vorge­stellt und der aktuelle „Stand der Dinge“ erläutert. Der Vortrag behandelt die Vorteile einer auf CC basie­renden und Payment Scheme unabhän­gigen Evalu­ie­rungs- und Zerti­fi­zie­rungs­vor­ge­hens­weise für POI Terminals. Das Framework ist ein gelebtes Beispiel für die aktive Nutzung der CC Methode von inter­es­sierten Parteien aus der Privat­wirt­schaft (Deutsche Kredit­wirt­schaft und UK Finance bzw. Common.SECC). Dabei wird auch auf die Möglichkeit der Einbettung des JTEMS-Framework in aktuellen Diskus­sionen der EU Kommission für ein „European Security Certi­fi­cation Scheme“ einge­gangen.

In der Panel Diskussion „The Why and How of Using CC in Private Schemes“ werden diese Aspekte aus Sicht von Anwendern aus der europäi­schen Kredit­wirt­schaft von Regine Quent­meier im Austausch mit Vertretern anderer Wirtschafts­be­reiche erörtert.

CSCUBS 2018

SRC liefert Studie­renden Einblick in spannende Projekte im Rahmen der CSCUBS 2018

Die 5th Computer Science Confe­rence for University of Bonn Students im Rückblick

Die CSCUBS 2018 fand am 16. Mai in den Räumlich­keiten der Univer­sität Bonn statt.Organisiert wurde die Veran­staltung von Dokto­randen und MSc-Studenten und hatte zum Ziel, die Forschung in der Infor­matik und den wissen­schaft­lichen Austausch unter den Studie­renden zu fördern. Die Betei­ligung von Forschern und Praktikern wurde ebenfalls gefördert. Die Studie­renden hatten zudem die Möglichkeit eigene Beiträge einzu­reichen, die neue Forschungs- oder Entwick­lungs­ar­beiten im Zusam­menhang mit der Infor­matik beschreiben. Dazu gehörten auch Univer­si­täts­pro­jekte, Disser­ta­tionen und Ergeb­nisse anderer Berufs- oder Freizeit­ak­ti­vi­täten. Darüber hinaus hielten, abgesehen von den Sponsor­firmen, auch die Studenten selbst Vorträge.

SRC Mitar­beiter liefert Studie­renden Einblick in spannende Projekte

Auch Max Hettrich von SRC berichtete in einem Vortrag über die Tätig­keits­felder der Firma. Der Fokus lag dabei auf dem Thema „Payment Evolving“. Dabei geht es darum, die „Girocard ins Handy zu bringen“. Inter­essant ist dabei vor allem, wie die Sicher­heits­eva­lu­ierung für die Zahlungs­karten bisher aussieht und welche neuen Heraus­for­de­rungen sich nun in Zukunft fürs mobile Bezahlen ergeben. So wird bei der Sicher­heits­eva­lu­ierung von Smart­phone-basierten Lösungen Reverse Engineeing der verwen­deten Appli­ka­tionen eine zentrale Rolle spielen. Dabei versetzt sich der Prüfer in die Rolle eines Angreifes, und versucht, Wege zu finden um die Zahlungs­ap­pli­kation zu kompro­mit­tieren. Dies ist ein zentraler Baustein um die Wirksamkeit der imple­men­tierten Schutz­me­cha­nismen bewerten zu können. Wo in der Vergan­genheit vor allem die Prüfstelle der SRC die Sicherheit von Zahlungs­karten evaluiert hat, wird in Zukunft auch die Abteilung für Penetration Testing ihre Expertise bei der Bewertung von mobilen Lösungen einbringen.

Darüber hinaus beinhaltete der Vortrag auch allge­meinere Themen, wie z.B. die Tätig­keits­felder und Arbeits­at­mo­sphäre der SRC. Aus dem Kernge­schäft der Zahlungs­karten entstanden über die vielen Jahre, die SRC bereits besteht, auch eine Vielzahl weitere Geschäfts­felder. Es wurde außerdem darauf einge­gangen, was SRC als Arbeit­geber besonders macht und welche Quali­täten SRC liefert.

Fazit und Eindrücke aus Sicht der SRC

Der hohe Anteil inter­na­tio­naler Studie­render, die aktive Betei­ligung an der Veran­staltung und die durch­gängig eigen­ständige Organi­sation der CSCUBS beein­druckten uns nachhaltig“, so Jochen Schumacher von SRC. Das BSI, BC Techno­logies und SRC beglei­teten die CSCUBS 2018 mit Vorträgen. Besonders freute uns, dass der Praxis-Beitrag von SRC Stoff für eine ergiebige Diskussion lieferte. Die Sicherheit des modernen Zahlungs­ver­kehrs ist ein Thema, dass auch die Studie­renden bewegt. Das belegten die vielen gehalt­vollen Gespräche im Plenum und der persön­liche Austausch am eigens einge­rich­teten Stand von SRCDie CSCUBS 2018 war eine überaus gelungene und infor­mative Veran­staltung. SRC freut sich auf die Neuauflage 2019.

Bildquelle: https://twitter.com/CSCUBS_Bonn
Mitarbeiterinterview

Vom Quanten­phy­siker zum Sicher­heits­ana­lysten bei SRC – Ein Mitar­bei­ter­in­terview

Das nachfol­gende Mitar­bei­ter­in­terview mit Dr. Max Hettrich gewährt einen Blick hinter die Kulissen von SRC. Wir bei SRC haben immer ein offenes Ohr für unsere Mitarbeiter/innen und freuen uns, dass wir Max zu seinem Werdegang und seiner Arbeit bei SRC befragen durften.

Hallo Max, steigen wir doch direkt ein. Welche Ausbildung hast Du?

Ich bin Physiker. Nach meinem Studium habe ich zunächst in der akade­mi­schen Forschung gearbeitet und zwar in der experi­men­tellen Quanten­optik. Da ging es viel um Laser, Vakuum­kammern, und eben Quanten­physik. Aber auch um Compu­ter­si­mu­la­tionen und digitale Messtechnik. Das IT-Thema war also schon immer da, wenn auch nicht an erster Stelle.

Wie bist Du auf SRC und die Stellen­an­zeige aufmerksam geworden und warum hast Du Dich bei SRC beworben?

Auf SRC bin ich über einen damaligen Arbeits­kol­legen aufmerksam geworden, der wiederum einen Mitar­beiter bei SRC kannte. Nachdem ich dann erfahren hatte, dass bei SRC Physiker durchaus gerne gesehen sind, und mich IT-Sicher­heits­themen schon immer inter­es­siert haben, war meine Neugier geweckt.

Wie lange bist Du schon bei SRC?

Ich habe im Juli 2017 bei SRC angefangen, vor einem knappen Jahr also.

Wie verlief Deine Einar­beitung?

Sehr sorgfältig durch­dacht und struk­tu­riert. Die Verant­wort­lichen haben sich wirklich genau überlegt, welche Projekte hierfür Frage kommen. Dabei hatte ich immer genug Freiraum, um heraus­zu­finden, welche Themen mir am meisten liegen.

An welchen Themen arbeitest Du aktuell?

Zum einen beschäftige ich mich viel Compliance-Fragen im IT-Sicher­heits­umfeld, zum anderen mit Reverse Engineering von Software für mobile Geräte, um deren Sicherheit gegen verschiede Angriffs­sze­narien zu bewerten. Das sind zwei durchaus unter­schied­liche Themen­felder, die sich aber hervor­ragend ergänzen.

Was sind Deine wesent­lichen Aufgaben und Tätig­keiten im Arbeits­alltag?

In Compliance-Projekten geht es immer darum, das System eines Kunden zu analy­sieren, und zu bewerten, ob es regula­to­ri­schen Anfor­de­rungen genügt. Da kein System dem anderen gleicht, wird das nie langweilig.

Beim Reverse Engineering ist das Ziel, die Funktion von Software zu verstehen, und evtl. vorhandene verborgene Assets zu extra­hieren, ohne Zugriff auf den Quellcode zu haben. Das erfordert beispiels­weise das Lesen und analy­sieren von nativem Code oder auch das Debuggen und Instru­men­tieren von laufenden Programmen.

Wie sieht Dein typischer Arbeits­alltag aus? Bist Du viel auf Reisen?

Meistens arbeite ich in meinem Büro in der SRC Geschäfts­stelle in Wiesbaden. Ich bin, untypisch für ein Beratungs­un­ter­nehmen, eher wenig auf Reisen, da sich die meisten Arbeiten einfach am besten erledigen lassen, wenn man vor Ort mit den Kollegen in direktem Kontakt steht.

Was gefällt Dir besonders bei SRC?

Besonders positiv finde ich die recht flache Hierarchie, und große Freiheit, was die Auswahl der Betäti­gungs­felder betrifft.

Und wie empfindest Du die Arbeits­at­mo­sphäre bei SRC?

Ich empfinde die Atmosphäre hier als überaus angenehm. Die Tatsache, dass SRC mit ca. 120 Mitar­beitern ein eher kleines Unter­nehmen ist, erlaubt eine recht zwanglose und direkte Kommu­ni­kation unter­ein­ander. Ich glaube, dass viele Konflikte dadurch erst gar nicht entstehen.

Stichwort Work-Life-Balance: Wie lässt sich bei SRC die Arbeit mit Deinem Privat­leben verein­baren?

Das klappt wirklich prima! Unsere Arbeits­zeiten bei SRC sind flexibel, angefallene Überstunden werden immer proto­kol­liert, und können später ausge­glichen werden.

Was müssen Deiner Meinung nach Bewerber mitbringen, um bei SRC erfolg­reich zu sein?

Ich denke, das wichtigste ist ein ausge­prägtes analy­ti­sches Denken, und starke Eigen­in­itiative. Hat man in einem Tätig­keitsfeld der SRC bereits Erfahrung, ist das natürlich umso besser. Mein Eindruck ist aber, dass auch Genera­listen bei der SRC gerne gesehen sind. Man hat dann die Möglichkeit, sich je nach Bedarf das nötige Spezi­al­wissen zu enger umgrenzten Themen anzueignen.

Eine letzte Frage: Was würdest Du poten­zi­ellen Bewerbern raten?

Keine falsche Scheu! Ob einem die Tätig­keits­felder von SRC zusagen, kann man recht gut heraus­finden, wenn man sich ein bisschen auf der Website und unserem Karrie­re­portal umsieht. Falls das der Fall ist: Einfach mal seine Unter­lagen vorbei­schicken!

Bildhintergrund IT-Security

SRC unter­stützt aktiv langjährige Partner­schaft mit der Allianz für Cyber­si­cherheit

Durch­führung eines kosten­losen Web Appli­cation Security Scans

SRC ist seit vielen Jahren Partner der Allianz für Cyber­si­cherheit. Als aktive Unter­stützung dieser Partner­schaft hat SRC im Jahr 2018 eine kostenlose Durch­führung eines Web Appli­cation Security Scans für maximal fünf Mitglieder der Allianz angeboten.

Wissens­wertes zu den Web Appli­cation Security Scans

Web Appli­cation Security Scans haben das Ziel, Fehler in der Archi­tektur und der Konfi­gu­ration der unter­suchten Weban­wendung zu identi­fi­zieren. Solche Schwach­stellen könnten ausge­nutzt werden, um beispiels­weise Inhalte der Seite zu verändern (XSS, Cross Site Scripting). Auch Inhalte der Datenbank könnten herun­ter­ge­laden oder adminis­trative Rechte erlangt werden. Wird ein System auf diese Art kompro­mit­tiert, dann könnte dieses für weitere Angriffe in Richtung der eigenen internen Infra­struktur verwendet werden.

SRC prüft, im Gegensatz zu vollau­to­ma­ti­sierten Web Appli­cation Security Scans, auch Seiten, die der Benutzer erst nach der Regis­trierung oder Anmeldung angezeigt bekommt. Bei vollau­to­ma­ti­sierten Scans ohne Berück­sich­tigung von Authen­ti­fi­zie­rungs­pro­zessen können solche Schwach­stellen nicht aufge­deckt werden. Genau das erlaubt jedoch der Web Appli­cation Security Scan und bietet somit einen umfäng­li­cheres Scaner­gebnis.

Die Durch­führung der Scans erfolgt „non-destructive“ und „non-instrusive“. Das bedeutet, dass Schwach­stellen identi­fi­ziert werden. Es geht, wie beispiels­weise bei den Penetra­ti­ons­tests, nicht um den Versuch, die aufge­deckten Schwach­stellen auch auszu­nutzen. Die Scandurch­führung erfolgt in enger Absprache mit dem Teilnehmer.

Große Nachfrage bei den Mitgliedern der Allianz

Die von SRC angebo­tenen Web Appli­cation Security Scans stießen auf große Nachfrage unter den Mitgliedern der Allianz. Aus diesem Grund sind die fünf angebo­tenen Scans bereits vergriffen. Eine Nachbe­richt­erstattung über die Durch­führung der Scans ist demnächst in unserem Blog zu finden. Weitere Details finden Sie auch auf den Webseiten der Allianz für Cyber­si­cherheit.

KRITIS 2018

Kriti­scher Tag 2018 | Wissen und Erfah­rungen im angeregten Austausch

Der Kritische Tag

Am 25. April 2018 fand der erste Kritische Tag im Konfe­renz­zentrum von SRC statt. Damit feierte eine Veran­stal­tungs­reihe ihre Premiere, die eine hochka­rätige Plattform für den Austausch bietet. Diese richtet sich in erster Linie an Vertreter von Unter­nehmen, die eine kritische Infra­struktur (KRITIS) betreiben. Der Kritische Tag dient vor allem dem Aufbau persön­licher Kontakte, sowie dem Austausch von Erfah­rungen und Best-Practices zur IT- und physi­schen Sicherheit kriti­scher Infra­struk­turen.

Der Tages­ablauf

Schon nach Ankunft der ersten Teilnehmer begann ein reger Austausch zu den Themen. Zum Start des Kriti­schen Tages dokumen­tierte der ausge­buchte Saal den Infor­ma­ti­ons­bedarf der Teilnehmer.

Hochka­rätige Sprecher gaben einen Überblick über das Thema KRITIS. Isabel Münch, Fachbe­reichs­lei­terin CK3 und Vertre­terin des Bundesamt für Sicherheit in der Infor­ma­ti­ons­technik (BSI), erläu­terte Vorgehen und Abläufe in der Aufsichts­be­hörde. Randolf Skerka, Bereichs­leiter bei SRC und Verant­wort­licher für das Thema Prüfung nach §8a (3) BSIG, schil­derte die ersten Erfah­rungen aus Perspektive der prüfenden Stelle. Das Klinikum Lünen hat den Nachweis der Prüfung nach §8a (3) BSIG als Erstes erbracht. Ralf Plomann, IT-Leiter des Klinikums Lünen, gab eindrucks­volle Einblicke über die Entwicklung der Kranken­haus­or­ga­ni­sation zur Vorbe­reitung auf die Prüfung. Für die fachliche Abrundung des Vormittags sorgte Prof. Dr. med. Andreas Becker, der verdeut­lichte, dass fundierte Branchen­kom­petenz ein wesent­licher und unver­zicht­barer Grund­stein einer sinnvolle Prüfung ist.

Die Exper­ten­vor­träge vermit­telten den Teilnehmern eine 360°-Sicht auf die weitest­gehend und aus gutem Grund unscharf formu­lierten Anfor­de­rungen der BSI-Prüfungen.

Zum Abschluss des Vormittags schil­derte der bildende Künstler Frank Rogge seine Sicht auf die Fragen der Kriti­ka­lität im Bereich künst­le­ri­schen Schaffens.

Der Nachmittag wurde vollum­fänglich den Inter­es­sens­schwer­punkten der Teilnehmer gewidmet. Unter der Moderation von Jochen Schumacher, Mitor­ga­ni­sator bei SRC, wurde der Ablauf des Nachmit­tages gestaltet.

Die Teilnehmer organi­sierten eigen­ständig die vielfäl­tigen Inhalte für neun Sessions.

Die wichtigsten Ergeb­nisse des Nachmittags

Aus der Session „Zerti­fi­zie­rungs­fin­dings an das BSI übersenden“ wurde deutlich, dass das BSI zum Beispiel keine „klassi­schen“ und bis ins letzte technische Detail ausfor­mu­lierten Findings bzw. Abwei­chungen erwartet. Sinnvoll ist ein grob beschrie­bener Rahmen der Abwei­chungen und die Beschreibung eines Handlungs­weges im Prüfbe­richt. Dennoch muss für jedes Risiko innerhalb einer kriti­schen Infra­struktur eine entspre­chende Maßnahme vorhanden sein. Das hat für das BSI enorme Bedeutung.

Das BSI wünscht sich die enge Koope­ration mit den verschie­denen Kritis-Unter­nehmen. Das Ziel ist, die Sicherheit der IT in Deutschland zu stärken.

In der Session „Awareness für IT-Sicherheit im Unter­nehmen“ stellte Ralf Plomann die Methode und Maßnah­men­um­setzung im Klinikum Lünen vor. Wichtig sei hier der indivi­duelle Ansatz. Jeder Einzelne im Unter­nehmen sei für die IT-Sicherheit verant­wortlich. In der persön­lichen Ansprache müsse jeder Mitar­beiter dort abgeholt werden, wo er gerade stehe. Das gilt nach Plomann besonders, weil fast niemand mehr Richt­linien lesen würde. Deshalb seien kreativere Ansätze zu wählen. Ralf Plomanns Wunsch für die Zukunft: „Awareness für IT-Sicherheit sollte bereits in der Schule ab Sekun­dar­stufe II beginnen.“ Im Verlauf der weiteren Session kristal­li­sierte sich ein klarer Trend zu eLearning-Platt­formen für die Verbes­serung der Awareness heraus.

In einer weiteren Session widmeten sich die Teilnehmer der sicheren und einfachen Eingrenzung des Scopes. In der Diskussion wurde vor allem das Pyramiden-Modell favori­siert. Die als kritisch einge­stufte Dienst­leistung ist der beste Start­punkt zur Definition des Scope. Geht es beispiels­weise um die kritische Infra­struktur Klärwerk, muss zur Definition des Scope heraus­ge­funden und festge­halten werden, welche Systeme das Wasser klären, welche Auswir­kungen ein Ausfall hätte und wie dieser Ausfall durch andere Methoden kompen­siert und somit die kritische Dienst­leistung aufrecht erhalten werden kann.

Mit dieser Methode bewegt man sich syste­ma­tisch zum äußeren Perimeter. Gelangt man zu nicht mehr kriti­schen Systemen, ist die Grenze des Scopes erreicht.

Fazit des ersten „Kriti­schen Tag“ aus Sicht von SRC

Ausdruck der faszi­nie­renden Atmosphäre war die Weiter­führung der bilate­ralen Kommu­ni­kation der Teilnehmer zwischen den einzelnen Sessions. Die Rückmel­dungen belegten, dass die Teilnehmer viele neue Kontakte knüpfen und Erkennt­nisse aus anderen KRITIS-Projekten gewinnen konnten.

Die insgesamt positive Resonanz der Teilnehmer zeigt uns als SRC, dass der Kritische Tag ein sinnvoller Hub für den Austausch von Infor­ma­tionen zu KRITIS-Projekten zwischen den beteilgten Akteuren ist. Unser Dank gilt allen Teilnehmern, die mit Ihrer Offenheit und ihrem Engagement funda­mental zum Gelingen des kriti­schen Tages beitrugen.

Den Kriti­schen Tag betrachten wir als gelun­genes Experiment. Das motiviert uns, in die Vorbe­rei­tungen für eine Neuauflage einzu­steigen.